Auf die Frauen & Mädels!

Ulrike Pfarre
März 7, 2024

Hey Ladies,

alles Gute zum internationalen Frauentag! Und Danke (hören wir zu selten, stimmt’s?)

Heute feiern wir die Superheldinnen des Alltags, die Meisterinnen der Multitasking-Olympiade, die Königinnen des Balanceakts – ja, ich spreche von uns, den Frauen!

Wir jonglieren mit so vielen Hüten, dass wir selbst den Hutladenbesitzern Konkurrenz machen. Familie? Check. Karriere? Doppelter Check. Persönliche Entwicklung? Triple Check. Soziales Engagement? Da haben wir auch noch einen Haken dran gemacht. Und das alles, während wir aussehen sollen wie aus dem Beauty-Magazin entsprungen, ohne dabei unsere Stimme zu erheben (es sei denn, wir singen Loblieder auf die Multitasking-Fähigkeiten unserer Waschmaschine).

Aber ernsthaft, wer hat diese Liste an Erwartungen aufgestellt?

Ein Marathonläufer mit einem Faible für Hochleistungssport?

Ein Einhorn, das auf einem Regenbogen rutscht und dabei Glitzer verteilt?

Die geteilte Frau

 

Sind wir mal ehrlich: Zwischen dem Ideal der perfekten Mutter, der idealen Geliebten, der aufopferungsvollen Tochter, der erfolgreichen Geschäftsfrau (die Liste ist endlos …) – wer kann das schon alles gleichzeitig sein? Wer will das überhaupt?

Es ist, als ob man versucht, mehrere Teller in der Luft zu halten. Früher oder später fällt einer herunter. Und dann? Dann lernen wir, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein. Dass es in Ordnung ist, nicht allen gerecht zu werden. Dass wir stark sind, wenn wir für uns selbst einstehen. Und das ist das echte Leben.

Müssen sich Mütter hinter „Erfolgsfrauen“ verstecken, die die Karriereleiter stürmen?

 

Wir hatten kürzlich hier das Thema: Bin ich erfolgreich, wenn ich nicht 7-stellig verdiene als Mutter?

Hallo?! Wenn es kein Erfolg ist, ein Business am Laufen zu halten, das zum Lebensunterhalt beiträgt, während frau Kinder, Mann und Haushalt versorgt und wer weiß was noch tut, ohne durchzudrehen, ist mega erfolgreich!

Und es gibt Frauen, die tatsächlich als Mutter und Ehefrau und Tochter etc. Millionen verdienen! So what! Jede ist anders und hat andere Prioritäten und Ausgangssituationen.

Wir dürfen auch mal lernen, dass wir nicht alles selbst tun müssen, liebe Frauen! Wir dürfen delegieren lernen: an Kinder, Männer, Dienstleister etc. Ja, auch an die KI, die mir fleißig beim Tippen geholfen hat, damit ich auch noch rechtzeitig das Essen auf den Tisch bekomme ;-).

Und auch unsere Ansprüche, unseren Perfektionismus zurückschrauben. Das entlastet ungemein. Und genau das tun auch Frauen, die mit x Hüten auf dem Kopf 6-, 7-, x-stellig verdienen. Das heißt aber nicht, dass frau das muss, um etwas wert zu sein!!!

 

Männer erstürmen die Hausarbeit (vorerst vor allem in der Werbung)

 

Ironischerweise zeigt uns die moderne Werbung fast nur noch Männer an Wasch- und Spülmaschinen. Werbung soll ja wirken und Verhalten beeinflussen, hab ich gehört (grins). Na dann …

Es ist ein langsamer Wandel, aber die Richtung stimmt. Bitte lasst uns nur nicht vom Patriarchat ins Matriarchat wechseln! Das ist genauso dogmatisch und ungerecht. Männer müssen auch noch Männer sein dürfen, sonst verlieren wir Mädels den Spaß an ihnen, oder?

 

Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Frauenbewegung uns dahin bringt, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Nee, das ist nicht die Lösung! Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit sehen anders aus.

Burnout und Co. sind kein Zufall

 

Mal im Ernst:

Die Realität ist immer noch, dass der Druck auf Frauen in der heutigen Gesellschaft immens ist. Die Anforderungen, die von außen an uns gestellt werden, sind oft unrealistisch und widersprüchlich. Frauen sollen gleichzeitig karriereorientiert und familiär, unabhängig und fürsorglich, stark und einfühlsam sein. Die Liste der Dualitäten ist endlos.

Was oft nicht gesehen wird, ist der innere Konflikt, den diese widersprüchlichen Erwartungen hervorrufen können. Viele Frauen fühlen sich zerrissen zwischen dem Wunsch nach persönlicher Entwicklung und Selbstverwirklichung und der traditionellen Rolle, die die Gesellschaft ihnen zuschreibt. Dieser Spagat zwischen Karriere und Familie, zwischen Eigenständigkeit und Fürsorge, hinterlässt bei vielen ein Gefühl der Unzulänglichkeit.

Licht am Ende des Tunnels, aber der ist noch lang

 

Die gute Nachricht ist, dass sich die Dinge langsam zu ändern scheinen. Die jüngeren Generationen, sowohl Frauen als auch Männer, hinterfragen zunehmend traditionelle Geschlechterrollen und streben nach einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben. Der Anblick von Männern, die sich aktiv an Hausarbeit und Kindererziehung beteiligen, wird allmählich normaler – ein Zeichen dafür, dass die starren Geschlechterrollen aufbrechen.

Aber es bleibt noch viel zu tun. Echte Gleichberechtigung erfordert ein Umdenken in allen Bereichen der Gesellschaft: in der Arbeitswelt, in der Bildung, in der Familie und nicht zuletzt in unseren eigenen Köpfen. Es geht darum, Strukturen zu schaffen, die es jedem ermöglichen, ohne Angst vor Diskriminierung oder Nachteilen die eigenen Potenziale voll auszuschöpfen. Und dabei sehe ich Frauenquoten und Gendern ehrlich gesagt nicht als hilfreich an. Es fängt im Kleinen an. Im Alltag.

Wir sind alle „nur“ Menschen

Danke an alle Frauen und Mädels für das, was sie täglich stemmen. Und auch an die Männer, die uns dabei unterstützen und uns so lieben, wie wir sind. (Knutsch an meinen ganz eigenen Schatzi an der Stelle, der genau wie ich auch so seine Herausforderungen mit der Rolle zwischen moderner Einstellung und konservativer Prägung hat, LOL).

In diesem Sinne,

Lasst uns diesen Tag nutzen, um uns selbst und die Frauen in unserem Leben zu feiern. Für all das, was wir sind, und all das, was wir nicht sind. Für die Freiheit, unsere eigenen Hüte zu wählen – und ja, auch mal einen fallen zu lassen.

Hoch die Tassen (oder die Waschmittelpackungen) auf uns! Auf die Frauen, die jeden Tag aufs Neue zeigen, was es heißt, wahrhaftig stark zu sein.

#InternationalerFrauentag #Frauenpower

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über die Autorin

Ulrike Pfarre

Seit 2007 sorge ich als freiberufliche, zertifizierte Werbetexterin für Direktmarketing mit meinen Texten für direkt mehr Umsatz bei meinen Kunden.
Coachs, Trainer, Speaker, Berater und Verlage bekommen von mir authentische, emotionale und konversionstarke Verkaufstexte im Plauderton für ihre Salesfunnels (Landingpages, Salespages, E-Mail-Serien, Shoptexte oder Werbebriefe). Wann sprechen wir über Ihr Projekt?

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